
Die US-Luftwaffe hat eine permanente Präsenz von MQ-9 Reaper-Drohnen auf der Kunsan Air Base in Südkorea eingerichtet und das 431. Expeditionary Reconnaissance Squadron reaktiviert, das ursprünglich während des Zweiten Weltkriegs gegründet wurde.
Diese Maßnahme soll die Sicherheit in der Region angesichts der zunehmenden militärischen Spannungen zwischen Nordkorea und China stärken, nachdem kürzlich F-16-Kampfjets näher an die nordkoreanische Grenze verlegt wurden.
MQ-9 Reaper-Drohnen sind unbemannte Langstreckenflugzeuge, die in der Lage sind, Überwachungs-, Aufklärungs- und Kampfmissionen durchzuführen, einschließlich des Einsatzes von Hellfire-Raketen und lasergesteuerten Bomben. Mit einer Reichweite von über 2.500 km und der Möglichkeit der Luftbetankung können sie nicht nur Nordkorea überwachen, sondern auch Taiwan, das Ostchinesische Meer und das chinesische Festland, das etwa 400 km von Kunsan entfernt ist.
Laut der Luftwaffe stärkt die Präsenz der Drohnen die Aufklärungsfähigkeit und zeigt das Engagement der USA für die regionale Sicherheit sowie die Zusammenarbeit mit den pazifischen Verbündeten.
Die Aktivierung des 431. Squadrons stellt den zweiten großen strategischen Schritt der USA auf der Halbinsel in diesem Jahr dar. Im Juli verlegte die Luftwaffe 31 F-16-Kampfjets und etwa 1.000 Soldaten vorübergehend von Kunsan nach Osan und bildete ein „Super-Squadron“, das näher an Nordkorea liegt. Die Verlegung soll bis Oktober nächsten Jahres andauern, um die erhöhte operative Effektivität zu bewerten und die Sicherheit in der Region zu verstärken.
Quelle: CNN | Foto: X @usairforce | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
